Nouveau Dictionnaire D’Histoire Naturelle, Appliquee Aux Arts, A L’Agriculture, A L’Economie Rurale Et Domestique, a la Medecine, Etc, Volume 36 PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Die Erstbeschreibung der Alpenkrähe durch Carl von Linné stammt aus dem Jahr nouveau Dictionnaire D’Histoire Naturelle, Appliquee Aux Arts, A L’Agriculture, A L’Economie Rurale Et Domestique, a la Medecine, Etc, Volume 36 PDF. Zu erkennen sind die sehr kurzen Nasalborsten und der längliche, gebogene Schnabel.


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41 cm Körperlänge gehört die Alpenkrähe zu den mittelgroßen Vertretern der Rabenvögel. Sie ist schlank gebaut und zeichnet sich vor allem durch ihre langen Beine und den schmalen, länglichen und gebogenen Schnabel aus. Wie für Bergkrähen typisch fehlt ihr die Täfelung der Beine, die bei anderen Rabenvögeln üblich ist. Die Nasalborsten sind äußerst kurz und bedecken nur knapp die Nasenlöcher. In der Färbung bestehen zwischen Weibchen und Männchen keine Unterschiede.

Beide Geschlechter besitzen ein tiefschwarzes, glänzendes Alterskleid, einen roten Schnabel und rote Beine. Der metallische Schimmer des eng anliegenden Gefieders ist je nach Population unterschiedlich stark ausgeprägt und kann bläulich oder grünlich sein. Die rötliche Färbung von Schnabel und Beinen inspirierte verschiedene Legenden in der europäischen Folklore. So wurden die Vögel im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Großbritannien als die Wiedergänger Artus’ betrachtet, die vom Blut seiner letzten Schlacht noch immer rot gefärbt seien. Tief gefingerte Flügel, der gerade Stoß und die lange, schmale Kopfpartie sind Erkennungsmerkmale der Art.

Alpenkrähen sind wendige und vielseitige Flieger. Von Alpendohlen unterscheiden sie sich im Flug vor allem durch die rechteckigen und tiefer gefingerten Flügel, den geraden Hinterrand des Schwanzes und den längeren Hals und Schnabel. Pfeifende, zwitschernde oder quäkende Rufe prägen das Lautrepertoire der Alpenkrähe. Sie können gedehnt oder abgehackt, melodiös oder rau ausfallen, unterscheiden sich jedoch in der Regel deutlich von den krächzenden oder schäkernden Lautäußerungen anderer Rabenvögel. Viele Rufe der Art sind auch von der Alpendohle bekannt, erfüllen dort aber offenbar andere Funktionen in der Kommunikation. Während des Pleistozäns war die Art weiter verbreitet und drang auch ins Flach- und Hügelland vor.

Das heutige Verbreitungsgebiet der Alpenkrähe zerfällt in drei Teile: ein großflächiges asiatisches Areal, eine Vielzahl zersplitterter und kleinräumiger Brutgebiete in Europa und Nordafrika sowie vier kleine Brutpopulationen im Äthiopischen Hochland. Eine Alpenkrähe füttert ihre Jungen in Pembrokeshire. An der europäischen Atlantikküste ist Trockenrasen entlang von Felsküsten ein wichtiges Nahrungshabitat für die Art. Die Alpenkrähe bewohnt zwei verschiedene Habitattypen: einerseits weitläufige, offene Viehweiden mit Felsen in der näheren Umgebung und andererseits Steilklippen an den europäischen Westküsten.

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