Maman PDF

Der Titel maman PDF Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen französischen Hebamme des 17.


Dites-le avec des fleurs. Un petit recueil de citations pour célébrer toutes les mamans accompagne une canette contenant un support de culture et des graines de marguerites.

Aufgewachsen ist Louise Bourgeois in Choisy-le Roi bei Paris, wo ihre Familie eine Galerie für historische Textilien betrieb. Die Familie unterhielt dort auch eine Werkstatt zum Restaurieren von alten Stoffen. Schon als Kind fertigte Bourgeois in der elterlichen Werkstatt Zeichnungen zur Ergänzung fehlender Teile an. Wenn ein Junge geboren wird, dann ist die Familie glücklich. Wenn ein Mädchen geboren wird, dann findet man sich damit ab, man toleriert die Tatsache. Zu ihrem Vater Louis hatte Louise ein sehr angespanntes Verhältnis. Er betrog ihre Mutter Joséphine Bourgeois zehn Jahre im eigenen Haus mit dem englischen Kindermädchen Sadie Gordon Richmond, das Louise die englische Sprache beibrachte.

Auf Louise nahm der Vater ebenfalls sehr wenig Rücksicht, machte sich über sie lustig und stellte sie am Esstisch bloß. Ich hatte nie Gelegenheit, etwas zu sagen. Da habe ich angefangen, aus Brot kleine Sachen zu formen. Wenn jemand immer redet und es sehr weh tut, was die Person sagt, dann kann man sich so ablenken. Man konzentriert sich darauf, etwas mit seinen Fingern zu machen. Ihre Schule beschrieb sie als einen Ort der Zuflucht, an dem sie sehr glücklich war und der sie von Zuhause isolierte. In gleicher Weise bot ihre Mutter ihr einen Ort der Zuflucht vor ihrem Vater.

Daher beschrieb Bourgeois ihre Mutter als die beste Freundin ihrer Kindheit. In ihren Kunstwerken wird sie oft durch eine Spinne symbolisiert, da sie Weberin war. Etwa zur selben Zeit hatte Louise Bourgeois ein Mathematikstudium an der Pariser Sorbonne aufgenommen. Bereits einige Jahre später wechselte sie jedoch zur Kunst und Kunstgeschichte. Ihre Wohnung, genauer ihr Bibliothekszimmer, im New Yorker Stadtteil Chelsea wurde 1996 für viele Jahre zum allsonntäglichen Salon für angemeldete Künstler aller Sparten aus aller Welt, die Kostproben ihres Schaffens geben wollten. Louise Bourgeois starb im Alter von 98 Jahren in Chelsea. Louise Bourgeois hat sich im Laufe ihres künstlerischen Schaffens mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken auseinandergesetzt.

Dabei nimmt sie in einigen Bereichen eine Pionierrolle ein: So ist sie eine der ersten Künstlerinnen, die installativ arbeitete, indem sie ihre Skulpturen als zusammenhängende Teile in einem räumlichen Kontext arrangierte. Ihre Experimentierfreudigkeit führt sie immer wieder zu neuen Verarbeitungsmöglichkeiten und Materialkombinationen. In den 1940er Jahren arbeitete Bourgeois mit Farbe auf Papier. In diesen Werken treten bereits Elemente auf, die später in größerem Maßstab ihr Werk bestimmten. Dieses Tier ist bei Bourgeois immer positiv besetzt und steht für ihre Mutter, die mit Fäden an den Wandteppichen arbeitete und für das Kind beschützend wirkte. Freund, mit vielfältigen Fähigkeiten und unverzichtbar. In den 1980er Jahren entstanden zunächst Statuen, dann Installationen, die bereits auf die nächste Phase ihres Werkes verwiesen.

Sie schuf umschlossene Räume in den Dimensionen kleiner Zimmer zunächst aus wiederverwendeten Elementen, darunter Wandschirme oder Türen eines abgerissenen New Yorker Justizgebäudes. Zu den immer wieder vorkommenden Objekten in den Cells gehören Holzkugeln, die für sie Personen symbolisieren, Spinnen aus Draht und Metall, die wieder für ihre Mutter stehen, und amorphe, an Fäden hängende Gebilde verschiedener Materialien und Farben, mit denen Bourgeois sich selbst als Teil des Werkes darstellte. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre schuf Bourgeois ihre Mamans, gigantische Spinnenfiguren. Der internationale Kunstbetrieb wurde erst spät auf Louise Bourgeois aufmerksam, deren Werke zunächst ausschließlich in den Vereinigten Staaten Beachtung fanden, insbesondere in New York. 1980 folgte die Ausstellung ihrer Skulpturen aus den Jahren 1955 bis 1970. Die Japan Art Association würdigte Louise Bourgeois’ Lebensleistung 1999 mit der Verleihung des Praemium Imperiale, des bedeutendsten Preises für Zeitgenössische Kunst. 1994 zeigte die Kestnergesellschaft in Hannover das Werk der amerikanischen Bildhauerin.

Die Tate Modern widmete 2007 in London der Künstlerin zeitgleich mit ihrem 95. Juni 2008 stellte das Centre Georges Pompidou in Paris einige ihrer Werke aus. Eine der Spinnen reist seit Mai 2011 im Vorfeld einer Ausstellung zum 100. Geburtstag der Künstlerin der Fondation Beyeler durch die Schweiz. Juni war sie auf dem Bundesplatz in Bern zu sehen, anschließend zog sie weiter nach Zürich und Genf. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, 2010.

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