Henri de Toulouse-Lautrec PDF

Marie-Clémentine Valadon wurde 1865 als Tochter einer Wäscherin in Bessines-sur-Gartempe in Frankreich geboren. 1870 zog die Mutter henri de Toulouse-Lautrec PDF ihr nach Paris, nach Montmartre. 71 und der Niederschlagung der Pariser Kommune.


Mit 15 Jahren war ihr der Montmartre vertraut. Sie lernte Maler kennen, die sie zum Zirkus Mollier brachten, da sie unbedingt Trapezkünstlerin werden wollte. Ein Unfall bei einem ihrer waghalsigen Sprünge beendete diese Karriere. Mit den meisten von ihnen, so wurde vermutet, hatte sie Affären, wobei die Älteren unter ihnen dabei die in der Jugend vermisste Vaterfigur für Suzanne dargestellt haben könnten. Die Liebesaffäre mit Henri de Toulouse-Lautrec wurde für Suzanne Valadon eine ganz besondere. Er war es auch, der ihr ihren Künstlernamen Suzanne gab, da Marie seiner Ansicht nach ein viel zu braver Name sei, wo er sie doch so leidenschaftlich und wild kenne.

Die Beziehung der beiden endete, als Suzanne drohte, sich umzubringen, wenn Toulouse-Lautrec sie nicht heirate. Er tat es nicht, und die Beziehung zerbrach. Suzanne Valadon: Le Bain, Pastell, 1908, Musée de Grenoble. Sie erlernte ihren neuen Beruf, indem sie aufmerksam die Maler bei ihrer Arbeit beobachtete und studierte. Degas war es auch, der die ersten Zeichnungen von ihr kaufte und ihre Werke bei Kunstsammlern und -händlern einführte.

Mit der Zeit hörte Suzanne Valadon auf zu zeichnen und wendete sich verstärkt der Farbe zu. Sie malte Selbstporträts, Bilder von Blumen, Motive mit Mutter und Kind und unkonventionelle Frauenakte. Ihr Sohn Maurice wurde am 26. Wer sein Vater war, ist nicht bekannt. Ob, wie vermutet, der damals in den Kneipen als Journalist und Maler auftretende Versicherungsschreiber Boissy es gewesen sein könnte, konnte selbst die Mutter nicht mit Sicherheit sagen. 1893 hatte Suzanne Valadon eine kurze Liebesaffäre mit dem Komponisten Erik Satie.

Dieser machte ihr noch in der Nacht ihres Kennenlernens einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnte. Einige Monate später trennten sich die beiden wieder. Suzanne liebte ihn sehr, und bis zu seinem Tode bedeutete er ihr viel, genau wie Henri de Toulouse-Lautrec. 1894 gestaltete Suzanne Valadon ihre erste Ausstellung im Salon de Nationale. Sie entfernte sich immer weiter von Mousis, und als sie 1909 in Paris den 24-jährigen Maler André Utter kennenlernte, der ihr Modell und ihr Liebhaber wurde, trennte sie sich von Paul und nahm ihren Sohn mit. Ein junger Maler namens Gazi, der seinen Unterhalt hauptsächlich als Gitarrenspieler verdiente, war ihr letzter Freund und Liebhaber, der sie fast abgöttisch verehrte.

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